Herzstück ist der Naumburger Dom

Antragstitel, Foto: LDA Sachsen-Anhalt/Juraij Lipták

Mit der Bezeichnung "Naumburg Cathedral and the High Medieval Cultural Landscape of the Rivers Saale an Unstrut" bewirbt sich die Saale-Unstrut Region im Burgenlandkreis (Bundesrepublik Deutschland, südliches Sachsen-Anhalt) um den UNESCO-Welterbe-Titel. Ein entsprechender Antrag liegt bei der UNESCO in Paris vor. Die Entscheidung fällt in der Sitzung des UNESCO-Welterbe-Komitees im Sommer 2017 in Vietnam.

Herzstück dieses Antrags ist der Naumburger Dom. Er zählt zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bauten und bildet zusammen mit den zwölf Stifterfiguren im Westchor ein Ensemble von Weltrang. Besonders die Skulptur der Uta gilt als einmaliges Zeugnis gotischer Kunst. Architektur Skulptur und Glasmalereien im Westchor des Doms vermitteln den unmittelbaren Eindruck von der Blüte des europäischen Hochmittelalters.

Zugleich bildet der Naumburger Dom den Kern der bemerkenswerten Kulturlandschaft an Saale und Unstrut. Sie verdeutlicht in anschaulicher Weise die zentrale Entwicklung in jener Zeit. Mehr als 3.000 erhalten gebliebene hochmittelalterliche Zeugnisse sind ein aussagefähiger Beleg für die Bedeutung der Region. Nirgendwo sonst auf der Welt hat sich auf engem Raum eine so hohe Dichte von Monumenten und kulturlandschaftlichen Elementen aus der Zeit des Hochmittelalters in weitgehend authentischer, landschaftsprägender Form erhalten.



 

 

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