Naumburger Dom wahrt Chancen auf Welterbetitel

Antragstitel

Welterbekomitee erkennt die außergewöhnliche universelle Bedeutung der Kathedrale im Grundsatz an
Das UNESCO-Welterbe-Komitee hat am 9. Juli 2017 in Krakau den Antrag auf Einschreibung des Naumburger Domes und der hochmittelalterlichen Kulturlandschaft an Saale und Unstrut zurückgestellt. Der außergewöhnliche universelle Wert des Naumburger Doms wurde anerkannt, lediglich die weltweite Bedeutung der Kulturlandschaft  ist nicht bestätigt worden.

Am 31. Januar 2018 wurde ein neuer, auf den Naumburger Dom zugeschnittener Welterbe-Antrag bei der UNESCO in Paris eingereicht. Nach der formellen Prüfung dieses Antrags soll er in der 42. Sitzung des Welterbe-Komitees behandelt werden. Diese Sitzung findet vom 24. Juni bis 4. Juli 2018 in Bahrain statt.

Hintergrund:
Der Naumburger Dom wurde 1998 in die deutsche Tentativliste für das Welterbe eingetragen. 2005 empfahlen Experten von ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege), die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut zu ergänzen, weil christliche Kathedralen auf der Welterbeliste gut repräsentiert sind. Internationale Experten aber sehen nach zweimaliger Prüfung den außergewöhnlichen universellen Wert nur für den Naumburger Dom als gegeben an.

 



 

 

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