Naumburger Dom ist Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft

Antragstitel

Überarbeiteter Antrag liegt  der UNESCO in Paris vor  
Der Naumburger Dom gehört zu den kunsthistorisch bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerken. Er hat die Kulturlandschaft an Saale und Unstrut nachdrücklich geprägt und bildet bis heute deren herausragenden Mittelpunkt. Der hohe Stellenwert  der Architektur und der Bildwerke verschaffen ihm einen Platz unter den großen Kathedralen Europas. Das UNESCO-Welterbe-Komitee erkannte im Sommer 2017 den "außergewöhnlichen universellen Wert des Naumburger Doms" an. Unter anderem wurde bestätigt, dass der Naumburger Dom ein "Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft" darstellt. 

Ende Januar hat der Förderverein Welterbe einen neuen, direkt auf den Naumburger Dom zugeschnittenen Antrag erarbeitet. Er wurde zur Einschreibung in die Welterbe-Liste bei der UNESCO in Paris eingereicht. Dieser Antrag wird dem UNESCO-Welterbe-Komitee zu dessen 42. Tagung  vorgelegt. Die Tagung findet vom 24. Juni bis 4. Juli 2018 in Bahrain statt.   

Hintergrund:
Der Naumburger Dom wurde 1998 in die deutsche Tentativliste für das Welterbe eingetragen. 2005 empfahlen Experten von ICOMOS (Internationaler Rat für Denkmalpflege), die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut zu ergänzen, weil christliche Kathedralen auf der Welterbeliste gut repräsentiert sind. Internationale Experten aber sehen nach zweimaliger Prüfung den außergewöhnlichen universellen Wert nur für den Naumburger Dom als gegeben an.

 



 

 

Zurück