Auf dem Weg zum Welterbe - Der Naumburger Dom

Antragstitel

Der Naumburger Dom gehört zu den kunsthistorisch bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerken. Er hat die Kulturlandschaft an Saale und Unstrut nachdrücklich geprägt und bildet bis heute deren herausragenden Mittelpunkt. Der hohe Stellenwert  der Architektur und der Bildwerke verschaffen ihm einen Platz unter den großen Kathedralen Europas. Das UNESCO-Welterbe-Komitee erkannte im Sommer 2017 den "außergewöhnlichen universellen Wert des Naumburger Doms" an. Der Welterbeverein stützt die Nominierung vor allem darauf, dass der Naumburger Dom ein "Meisterwerk menschlicher Schöpferkraft" darstellt. 


Chronologie der Antragstellung

1998 Aufnahme des Naumburger Doms in die Tentativliste der Bundesrepublik Deutschland.

2005 Ausdehnung des Antragsgegenstandes auf die umliegende hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut.

2008 Gründung des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut e.V.

2008 bis 2012 Erfassung aller prägenden Kulturlandschaftselemente (Kataster)

2011 Landesausstellung "Der Naumburger Meister" im Dom Peter und Paul zu Naumburg

2012 bis 2013 Formulierung des Antrages

01. Februar 2014 Einreichung des Antrages im UNESCO-Welterbe-Zentrum Paris, danach Evaluationsphase

2014 bis 2015 Sonderausstellung "Welterbe? Welterbe!" im Naumburger Schlösschen

05. Juli 2015 In der 39. Sitzung des Welterbe-Komitees in Bonn wird der Antrag
zurückgereicht mit der Aufforderung zur Überarbeitung und Neueinreichung
bis Dez. 2015 Überarbeitung des Antrages

Januar 2016 erneute Einreichung im UNESCO-Welterbe-Zentrum Paris

2016 Evaluierung dieses Antrags vor Ort

Juli 2017: 41. Sitzung des UNESCO-Welterbe-Komitees vom 2. bis 12. Juli in Krakau (Polen). Der Antrag wird zurückgestellt. Das Komitee erkennt den außergewöhnlichen universellen Wert des Naumburger Doms an, lediglich die weltweite Bedeutung der hochmittelalterlichen Kulturlandschaft an Saale und Unstrut wurde nicht bestätigt. Laut Beschluss des Komitees muss der Antrag auf den Dom fokussiert werden. Eine erneute Einreichung ist innerhalb von drei Jahren möglich. Eine Evaluierung vor Ort findet nicht statt.

Mittwoch, 31. Januar 2018: Der auf den Dom fokussierte Antrag wird bei der UNESO in Paris eingereicht.

Von Sonntag, 24. Juni bis Mittwoch, 4. Juli findet in Bahrain die 42. Tagung des UNESCO-Welterbe-Komitees statt. Voraussichtlich am Sonnabend, 30. Juni, wird über den aktuellen Antrag zur Aufnahme des Naumburger Doms auf die UNESCO-Welterbe-Liste diskutiert und dann endgültig entschieden.



 

 

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