Anerkennung ist für das Land wichtig

NAUMBURG.Der Oppositionsführer der Partei Die Linke in Sachsen-Anhalt, Wulf Gallert, und der Landtagsabgeordnete Jan Wagner (Die Linke) haben sich auf eine mehrstündige Entdeckungstour durch das Welterbeantragsgebiet an Saale und Unstrut begeben. Am Schluss der Reise stellte Gallert fest: "Das Engagement des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut für die Anerkennung der Region als UNESCO-Welterbe ist sehr beeindruckend." Die Anerkennung sei für das Land Sachsen-Anhalt wichtig, aber besonders aber auch für die Leute vor Ort. Gallert sagte die "volle Unterstützung" seiner Fraktion dafür zu, dass "es etwas wird". "Wir werden die Verpflichtung, die die Anerkennung mit sich bringt, in die Zukunft mit hinein nehmen", unterstrich der Linke-Oppositionsführer. Gallert hatte die Welterbe-Ausstellung im Naumburger Schlösschen, das "Himmelreich" mit Blick auf Saaleck und Rudelsburg, Kloster Pforte, Neuenburg und Zscheiplitz besucht. Seine Gesprächspartner waren Fördervereinsvorstandmitglied Bernward Küper, Geschäftsführer Roland Thrän, AG-Leiter Karl Büchsenschütz sowie vor Ort auf der Neuenburg Museumsleiter Jörg Peukert. Kloster Pforte, Himmelreich, Zscheiplitz und die Welterbe-Ausstellung hat Gallert zum ersten Mal besucht. Er war ganz offensichtlich davon angetan, was die Kulturlandschaft an Saale und Unstrut alles zu bieten hat. Bernward Küper überreichte ihm am Schluss der Erkundungsfahrt das Lesebuch "Macht, Glanz, Glaube".

Zurück