Zahlreiche Aktivitäten und Angebote

NAUMBURG.Das Interesse am Thema Welterbe an Saale und Unstrut ist sehr groß, die Aktivitäten dazu äußerst vielfältig. Das wurde am ersten Runden Tisch Welterbe deutlich. Der fand kürzlich im großen Sitzungssaal Kreisverwaltung Burgenlandkreis statt. Vorstand und Geschäftsführer des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut konnten 73 Gäste aus 32 Vereinen, Verbänden und Institutionen des Antragsgebiets begrüßen. Vorstandsvorsitzender Bernward Küper bedankte sich eingangs bei all denen, die für den Welterbeantrag tätig gewesen sind und den "Gedanken Welterbe in die Welt tragen".Geschäftsführer Roland Thrän gab kurze Ausführungen zu Umfang und Inhalt des Antrags. Er wies zugleich darauf hin, es sei außerordentlich wichtig, wie die Öffentlichkeit dazu steht. "Der Runde Tische wurde ins Leben gerufen, um die Kommunikation untereinander zu verbessern und die Kräfte zu bündeln", erläuterte Thrän. Er lud ein zum Welterbewandertag am 5. April und warb für die Ausstellung "Welterbe? Welterbe!", die ab 1. Juli die Pforten öffnen wird. Apropos Öffnung: Geschäftsführer Thrän unterstrich, dass die romanischen Dorfkirchen im Antragsgebiet Interessierten zugänglich sein müssen.
Auf den Antragstitel ging der Leiter der Arbeitsgruppe, Karl Büchsenschütz, ein. Seine Erklärung dazu: "Der Naumburger Dom ist ohne Kulturlandschaft nicht denkbar und umgekehrt". Er räumt ein, dass der Antragstitel kompliziert sei, aber auch interessant und einmalig.
Der Wettbewerb "Mein Welt. Mein Erbe, alles handgemacht" war Thema von Adriana Kirchner vom Naturpark Saale-Unstrut-Triasland. Sie erläuterte einiges zu den Möglichkeiten der Teilnahme. Dr. Holger Kunde, der für den Saale-Unstrut-Verein sprach, informierte, dass dieser Vorträge und Publikationen im Jahrbuch zum Thema Welterbe anbietet. Martin Bertling vom Freyburger Heimatverein gab bekannt, dass die Mitlieder sich bereits seit langem mit den verschiedensten Aktivitäten für den Welterbe-Gedanken engagieren. "Für uns gibt es nach der Anerkennung ungeahnte Möglichkeiten", sagte er. Fred Winter aus Goseck hat die Gosecker Chronik übersetzen lassen. Er wird darüber in der neuen Reihe Welterbe-Gespräche berichten, dieab Sommer im Architektur- und Umwelthaus stattfinden sollen. Zahlreiche weitere Aktivitäten, wie die der Naumburger Stadtbibliothek, Saale-Unstrut-Tourismus, der Städte Freyburg und Naumburg, des Theaters Naumburg, des Naumburger Bürgervereins und Museum Schloss Neuenburg kamen zu Sprache, auf die in Kürze näher eingegangen wird. Der nächste Runde Tisch Welterbe an Saale und Unstrut soll im Frühherbst einberufen werden.

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Foto: Der erste runde Tisch Welterbe an Saale und Unstrut fand mit über 70 Teilnehmern

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