Auf Spurensuche unglaublich viel entdeckt

NAUMBURG. (24. März 2015) "Wir haben uns ganz intensiv mit dem Thema Welterbe an Saale und Unstrut befasst und dabei unglaublich viel entdeckt", sagte Nicole Tekaath zur Eröffnung der Ausstellung "Mein Welt. Mein Erbe. Mein bunten Blick". Diese Exposition mit 50 Bildern, die Kinder des Naumburger "Offenen Ateliers" gemalt haben, ist noch bis 17. Juni in der Naumburger Rathausgalerie zu sehen. Und die Malereien sind im wahrsten Sinn des Wortes sehenswert. Die Gäste der Ausstellungseröffnung bewunderten besonders, auf welche vielfältige Weise die Kinder das Gesehene - Naumburger Dom, Stifterfiguren und mehr - ganz individuell und mit viel Gefühl für Form und Farbe künstlerisch umgesetzt haben. Eröffnet wurde die Schau durch Oberbürgermeister Bernward Küper, auch Vorstandsmitglied des Fördervereins Welterbe.

Organisiert und finanziert wurde das Projekt "Meine Welt. Mein Erbe. Mein bunter Blick", an dem rund 80 Kinder aus Naumburg teilgenommen haben, durch die Familienbildungsstätte, die Katholische Erwachsenenbildung, "Kultur macht stark" als Fördermittelgeber und den Familienbund. Zur Eröffnung extra angereist war Ludger Nagel, Geschäftsführer des Familienbundes Sachsen-Anhalt. Er dankte explizit dafür, dass durch das Bundesprogramm "Kultur macht stark" dieses Projekt ermöglicht werden konnte. "Die Kinder werden künstlerisch an das Thema Welterbe an Saale und Unstrut herangeführt und haben gleichzeitig viel Neues in ihrer Heimat kennengelernt", stellte Nagel fest, und weiter: "Es geht darum, für und mit der Region etwas zu schaffen, und das ist gelungen."

Gleichzeitig wird eine Exposition des Schönburger Künstlers Thomas Widuwilt unter dem Titel "Welterbe?! Kunst oder die Poesie des Augenblicks - eine fotoexperimentelle Spurensuche" gezeigt.

Die Ausstellung ist bis 17. Juni in der Naumburger Rathausgalerie jeweils montags bis freitags von 9 Uhr bis 12 Uhr sowie dienstags bis 18 Uhr und donnerstags bis 16 Uhr geöffnet.

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