Steffi Lemke outet sich als Fan der Saale-Unstrut Region

NAUMBURG.Dass der Welterbeantrag sich nicht nur auf den Naumburger Dom beschränkt, sondern auch die Kulturlandschaft an Saale und Unstrut mit einbezieht, findet die volle Zustimmung der Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke (Die Grünen).
06022014_1Während eines Besuchs der Klosteranlage Zscheiplitz und der Neuenburg lobte sie besonders, dass der Welterbeantrag von zahlreichen Menschen in der Region mitgetragen wird. "Solch ein Engagement habe ich noch nicht erlebt, dazu kann ich Sie nur beglückwünschen", sagte sie. Die Idee, am Sonnabend, 5. April, einen Welterbewandertag durchzuführen, begeistert die Grünenpolitikerin. Spontan sagte sie zu, beim Welterbewandertag mit dabei zu sein. Sie outete sich während eines Gesprächs im Jägerzimmer der Neuenburg als Fan der Region, und erzählte, dass sie auf Saale und Unstrut schon einige Male mit dem Paddelboot unterwegs gewesen sei. "Sie haben hier so viel zu bieten, das den Status UNESCO-Welterbe wirklich verdient", ist Steffi Lemke überzeugt.
Landtagsabgeordneter Dietmar Weihrich, der Lemke auf ihrer Stippvisite durch Teile des Welterbeantragsgebiets begleitete, versicherte, dass seine Fraktion alles tun werde, um den Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut zu unterstützen. Dazu Vorstandsmitglied Curt Becker: "Mit Ihrem Interesse stärken Sie unser Anliegen sehr!"
Karl Büchsenschütz. Leiter der Arbeitsgruppe des Fördervereins, informierte über wesentliche Inhalte des Welterbeantrags. Er unterstrich, dass dabei der Tenor auf der hochmittelalterlichen Herrschaftslandschaft liegt. Der Geschäftsführer des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut, Roland Thrän, verwies in der Gesprächsrunde, an der auch die Naumburger Stadträte Thomas Klimke und Bärbel Cronau-Kretschmar (Fraktion Die Grünen) teilnahmen auf, die geplante Welterbeausstellung, die am 1. Juli im Naumburger Schlösschen eröffnet wird.
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Foto: Karl Büchsenschütz erläutert Steffi Lemke und Dietmar Weihrich (v.r.) die wesentlichen Teile des Welterbeantrags.

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