Kultusminister studiert den Welterbeantrag während seiner Dienstreisen

FREYBURG - Ein Exemplar des rund 2000 Seiten umfassenden Antrags zur Anerkennung der Saale-Unstrut-Region als UNSECO-Welterbe begleitet seit geraumer Zeit Kultusminister Stephan Dorgerloh während seiner Dienstreisen. Das verriet er beim Besuch der Neuenburg und Zscheiplitz. Das vier Bände umfassende Werk liegt griffbereit in Dorgerlohs Dienstwagen. Und wenn er längere Strecken unterwegs ist, beschäftigt sich der Minister mit der hochmittelalterlichen Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut. Dies sei wesentlich spannender als Dienstakten zu wälzen, verriet er. Dass er über den Antrag und dessen Inhalt im Bilde ist, konnten die Mitglieder vom Vorstand des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut und weitere Interessierte erfreut zur Kenntnis nehmen.

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Museumsleiter Jörg Peukert oblag es, nach der Begrüßung des Gastes kurz in die bemerkenswerte Geschichte von Schloss Neuenburg einzuführen (siehe Foto). Dabei legte Peukert besonderes Augenmerk auf die bauliche und politische Entwicklung im Hochmittelalter. Er vergaß nicht zu erwähnen, dass der imposante Herrschaftssitz der Thüringer Landgrafen dreieinhalb Mal größer ist, als die Wartburg. Nächste Station der Stippvisite des Kultusministers war der Freyburger Ortsteil Zscheiplitz Hier kam es den Gastgebern besonders darauf an, Dorgerloh einen Rundumblick auf den Großteil des Antragsgebiets zu gewähren. Weil das Wetter hervorragend mitspielte, zeigten sich Schloss Neuenburg, Freyburg und das romantische Unstruttal sprichwörtlich im besten Licht. Der Besuch des Kultusministers endete im Weingut Pawis (siehe Foto). Während eines Imbisses nutze der Geschäftsführer des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut, Roland Thrän, die Gelegenheit, der Landesregierung und insbesondere dem Kultusministerium für die finanzielle und ideelle Unterstützung in den vergangenen Jahren, in denen sich die Saale-Unstrut-Region auf dem Weg zum Welterbe gemacht hat, herzlich zu danken.

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