Kultusminister und Journalisten auf Erkundungstour im Antragsgebiet

NAUMBURG/ZSCHEIPLITZ/FREYBURG.Der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Stephan Dorgerloh, steht voll hinter dem Antrag der Bewerbung der Saale-Unstrut-Region für die Anerkennung als UNESCO-Welterbe. Das machte er bei seinem jüngsten Besuch in Naumburg und der Region zum wiederholten Male deutlich. Diesmal hatten der Minister und die Landtagsabgeordnete Krimhild Niestädt (SPD) Journalisten aus verschiedenen Medien eingeladen, um ihnen das Antragsgebiet näher vorzustellen. Die Rundreise begann in der neuen Ausstellung "Welterbe? Welterbe!" im Naumburger Schlösschen. Begrüßt wurden die Gäste vom Hausherrn im doppelten Sinn, Naumburgs Oberbürgermeister Bernward Küper, gleichzeitig Vorsitzender des Fördervereins Welterbe an Saale und Unstrut. Karl Büchsenschütz, Leiter der Arbeitsgruppe Welterbe, führte durch die Ausstellung. Erfreut war der Minister darüber, dass viele Schüler die Exposition besuchten und er kam sogleich mit ihnen ins Gespräch.

Im Anschluss stand das ehemalige Zisterzienserkloster Pforte auf dem Programm. Auch hier war Büchsenschütz ein sachkundiger Führer. Curt Becker, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Schulpforta, gab unter anderem Erläuterungen zu den nun abgeschlossenen Baumaßnahmen zur touristischen Erschließung des ehemaligen Klostergeländes. Es folgte ein Rundgang durch die Kirche mit ihrem einmaligen Grisaille-Fenster und dem mittelalterlichen Tafelkreuz, das gerade restauriert wird.

Zu einem Mittagsimbiss wurde in die Akademie Haus Sonneck eingeladen. Die Gäste zeigten sich vom fantastischen Blick über einen Großteil des Antragsgebiets begeistert. Nächste Station war Schloss Goseck. Robert Weinkauf, stellvertretender Vorsitzender des europäischen Musik- und Kulturzentrums, war hier der Ansprechpartner. Zu dem immensen Umfang der Sanierungsarbeiten, die in den vergangenen Jahren dringend nötig waren, gab der Generaldirektor der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Boje E. Hans Schmuhl, kompetent Auskunft. Die Erkundungstour führte weiter zur Neuenburg. Der Leiter des Museums Schloss Neuenburg, Jörg Peukert, wies auf die Welterbe-würdigen Besonderheiten hin und erläuterte die wechselhafte Geschichte des Schlosses. Die sechsstündige Reise endete im Naumburger Dom. Domarchivar Matthias Ludwig beeindruckte die Gäste mit seiner, der Zeit geschuldeten kurzen Führung durch das weltbekannte Bauwerk.

Der Förderverein Welterbe an Saale und Unstrut bedankt sich bei allen Partnern für die konstruktive und unbürokratische Zusammenarbeit in Vorbereitung und während dieser Pressereise mit Kultusminister Dr. Stephan Dorgerloh und der Landtagsabgeordneten Krimhild Niestädt (SPD).

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