Parlamentspräsidenten unterzeichnen Naumburger Erklärung

Gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Sachsen und Thüringen, Dr. Matthias Rößler und Christian Carius,  hat sich Sachsen-Anhalts Landtagspräsident Detlef Gürth die Sonderausstellung Welterbe? Welterbe! angeschaut
Naumburg. (25. Juni 2015) Gemeinsam mit seinen Amtskollegen aus Sachsen und Thüringen hat sich Sachsen-Anhalts Landtagspräsident Detlef Gürth in Naumburg für die Aufnahme der Stadt und die sie umgebende hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes ausgesprochen. Im Anschluss an einen Rundgang durch die Ausstellung "Welterbe? Welterbe!" unterzeichneten die drei Parlamentspräsidenten die "Naumburger Erklärung".

Darin verweisen Gürth, Dr. Matthias Rößler und Christian Carius nicht nur auf die weltweit bedeutende Kulturregion rund um Naumburg, sondern sie loben auch das langjährige bürgerschaftliche Engagement der Einwohner bei der Umsetzung ihrer Idee der Bewerbung für das UNESCO-Welterbe. "Dieser facettenreiche Einsatz stärkte das Bewusstsein vieler Menschen über die besondere Vergangenheit ihrer Heimat und etablierte eine ausgeprägte Identifikation mit der Region", lobt Detlef Gürth den Antrag.

Die Verleihung des Prädikats "UNESCO-Welterbestätte" sei ein starkes Signal für Mitteldeutschland, denn die Menschen haben hier einen wertvollen Zukunftsentwurf geschaffen, der uns außerdem der permanenten Aufgabe mahnt, die Wahrnehmung unseres historischen Erbes weiterhin zu verbessern. "Ich bedanke mich bei meinen Kollegen aus Dresden und Erfurt für ihre Unterstützung, die vielleicht nicht im Sinne der UNESCO einzigartig erscheint, wohl aber ein außergewöhnlich starkes Zeichen ist", so Gürth.

Mehr zur Naumburger Erklärung finden Sie hier:

Zurück